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Renovierung des Dröschplatzes 2016


Der Sierscheider Dröschplatz (von "dreschen": hier wurde früher nach der Ernte gemeinsam das Korn gedroschen) ist neben dem Dorfgemeinschaftshaus der Mittelpunkt des Dorflebens. Traditionell findet hier im September die Kirmes statt. Daneben wird gegrillt, der Maibaum steht hier, die Jugend bolzt und seit 7 Jahren wird hier der Sierscheider Opernsommer veranstaltet. Alles in Allem kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es sich bei dem Dröschplatz um einen stark frequentierten, multifunktionalen Veranstaltungs- und Gemeinschaftsplatz handelt. Und einen solchen zentralen Platz, auch wenn er geografisch gesehen am Ortsrand liegt, muss man pflegen. Daher wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen beschlossen und bereits zum großen Teil ausgeführt. Es muss nicht besonders betont werden, dass sämtliche Arbeiten in Eigenleistung der Einwohner und Mitglieder der Dorfgemeinschaft Sierscheid erbracht wurden.


Juli 2016

Am Zaun und am Haus auf dem Sierscheider Dröschplatz nagte der Zahn der Zeit. Der Holzzaun sollte gereinigt und neu gestrichen werden, der alte Maschendrahtzaun komplett erneuert werden. Dazu musste das Haus gestrichen und etliche Bäume gefällt werden.

Vor dem Streichen ist eine Reinigung des Zauns erforderlich. Hochdruckreiniger sind hier das Werkzeug der Wahl.

Währenddessen wurde der Bewuchs hinter dem Zaun entfernt.

Dach und Dachrinnen wurden ebenfalls gesäubert.

Und wo man schon einmal dabei war, wurden auch die Bank und die Fensterläden bearbeitet.

Vorher und nachher.

Der überhängende Bewuchs wurde ebenfalls gekürzt, obwohl einige Wochen später ganze Bäume fallen würden.

Auch die Fassade wurde nicht "verschont".

Dann kamen die Malerarbeiten dran. Der Zaun wurde gespritzt, das Gebäude gestrichen.

Und so nebenbei wurde auch noch der Mauersaum erneuert.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Der frisch renovierte Dröschplatz. Das Foto kann durch Anklicken vergrößert werden.


Mitte Oktober 2016

Der alte Maschendrahtzaun war abgebaut und bevor der neue gesetzt werden kann, mussten einige Bäume gefällt werden. Über die Jahre waren sie zu sehr über den Platz gewachsen.

An einigen Bäumen ergaben sich gewisse Schwierigkeiten. Stellenweise war der alte Maschendrahtzaun eingewachsen, so dass man auf die Sägeketten achtgeben musste. Und da einer der Bäume vor langer Zeit mal als Sitz eines Baumhauses gedient hatte, musste man auch auf Nägel aufpassen.

Bei so vielen Helfern ging die Arbeit zügig voran.

Achtung: Baum fällt!

Die Pfosten für den neuen Zaun liegen schon bereit.

Die Überreste des alten Zauns.

Und noch mal ein herbstlicher Blick am Tag danach.


Anfang November 2016

Am 05.11.: Abtransport der Äste zum Martinsfeuer

Zu diesem Zeitpunkt standen schon die ersten Masten für den neuen Zaun.


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