Banner: Sierscheid Panorama von der Dümpelhardt Richtung Liers und Hönningen

 

Prädikats-Wanderweg Ahrsteig

Etappe Sierscheid - Liers - Lind

Eine fotografische Wegbeschreibung


Der neue Premiumwanderweg Ahrsteig führt von der Ahrquelle in Blankenheim bis zur Mündung durch eine der abwechslungsreichsten und schönsten Landschaften Deutschlands. Die Streckenführung berührt Sierscheid. Startet man von hier aus, kann man entweder nach Schuld oder nach Liers zur Ahr absteigen und hat dabei einige spektakuläre Ausblicke zu erwarten.

Die offiziellen Informationen finden Sie auf www.ahrsteig.de.

Foto Sierscheid Maternuskapelle

In Sierscheid kann man oberhalb der Maternuskapelle in den Ahrsteig starten.

Maternus-Kapelle Sierscheid

Los geht es von einem kleinen Parkplatz oberhalb der Maternuskapelle.

Rechts geht es in das Tal in Richtung Insul, links zunächst auf die Dümpelhardt und von dort aus bergab in den Wald und nach Liers. Diese Fotostrecke führt uns zunächst ins Liersbachtal an Liers vorbei und von dort aus wieder hoch nach Lind.

Hier startet auch der Panoramarundweg um die Dümpelhardt. Auf diesem Rundweg bieten sich mannigfaltige Ausblicke rund um die Ahr-Eifel bis zur Nürburg. Nicht alle diese Aussichten sind vom Ahrsteig aus zu sehen, so dass es empfehlenswert ist, sich zusätzlich die Zeit für diesen Rundweg zu nehmen. Er dauert etwa 45 - 60 Minuten, ist weitestgehend eben und daher nicht anstrengend. Wenn man möchte, kann man statt dem Ahrsteig über die Anhöhe der Dümpelhardt zu folgen auch etwa die Hälfte des Rundwegs gehen und danach wieder den Ahrsteig nehmen. Von der Streckenlänge her ist es dabei egal, ob man rechts oder links herum geht. Doch wenn man rechts herum entgegen dem Uhrzeigersinn geht, wird man mehr zusätzliche Aussichtspunkte finden.

Die Strecke ist meist bestens beschildert. Entweder durch solche Pfähle oder durch Markierungen an Bäumen.

Warum man aber an vielen Stellen statt dieser Farbmarkierungen Blechschilder wie oben am Pfahl zu sehen an die Bäume genagelt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Den Bäumen wird das nicht gut tun.

Der Ahrsteig, der hier ein kleines Stück dem Verlauf des Rundwegs folgt (geradeaus), ist auf wenigen Metern asphaltiert, bevor er hinter dieser Kurve wieder nach rechts auf einen unbefestigten Weg abbiegt.

Geht man dort um die Kurve, hat man einen ersten sehr schönen Ausblick auf Sierscheid. Das Panorama kann durch einen Mausklick vergrößert werden. Dabei öffnet sich ein neues Browserfenster, dass Sie nach dem Betrachten des Bildes wieder schließen und hierher zurückkommen können.

Tipp: Wenn Sie das vergrößerte Bild auf dem gesamten Bildschirm sehen möchten, drücken Sie die die Funktionstaste F11. Ein erneutes Drücken dieser Taste stellt den ursprünglichen Zustand wieder her. Das gilt auch für alle weiteren Panoramabilder.

Der ausgeschilderte Ahrsteig geht hier an einer Bank rechts ab (die steht direkt am Anfang des Weges unter einer Kiefer, ist aber nicht mehr auf dem Bild) den Berg leicht hoch und bietet kurze Zeit später einen schönen Blick auf den Aremberg und ein Stück von Insul. Ich bin aber dem asphaltierten Panoramarundweg noch ein Stück weiter gefolgt und dann wenig später wieder auf den Ahrsteig gestoßen.

An dieser Stelle verlassen wir den nach links abbiegenden Panoramarundweg, gehen geradeaus und treffen ganz hinten wieder auf den Ahrsteig. Der kommt dort von rechts und geht links zur Anhöhe hinauf. Das obige Foto kann durch einen Klick auf Panoramagröße gebracht werden. Dann sieht man auch, wie links der Rundweg leicht bergab geht (erste Möglichkeit, nach links zu gehen). Später kreuzt dann der Ahrsteig den Rundweg. Sollten Sie sich entschieden haben, dem Dümpelhardt-Rundweg wie zuvor beschrieben gegen den Uhrzeigersinn zu begehen und nicht in der Mitte nach rechts zum Ahrsteig zurückzukehren, kommen Sie hier wieder auf die ursprüngliche Route zurück.

Hier geht es links bergauf. Der Ahrsteig kommt von rechts. Vorher sollte man hier noch ein paar Schritte geradeaus gehen, um einen Blick ins Tal in Richtung Insul zu erhaschen. Den besten Ausblick hat man kurz hinter der Stromleitung, die im Übrigen die Sendemasten versorgt.

Hier kommen die beiden markanten Sendemasten auf der Dümpelhardt (426 m) ins Blickfeld

Von der Bank aus hat man einen weiteren Panoramablick. In der Vergrößerung sieht man gut, wie der Ahrsteig gerade aus bis zu dem Wäldchen geht und hinter diesem nach rechts abbiegt. Wir sind jetzt nur anders herum um dieses Waldstück gegangen.

An Wiesen vorbei geht es jetzt sanft bergab. Hinter dem Unterstand wendet sich der Weg nach links.

Mit einem Teleobjektiv oder Fernglas kann man viele schöne Motive finden.

Dieser Rundumblick wurde von der Anhöhe links von dem Unterstand gemacht, der auf dem vorletzten Foto zu sehen ist. Natürlich können Sie diesen 360° Panoramarundblick auch in ganz groß öffnen.


Dieses bewegte Rundumpanorama lässt sich durch einfache Mausbewegungen über dem Bild steuern.

In einem neuen Fenster lässt sich dieses bewegte Panorama auch in größer aufrufen. Auch hier kann man das Bild dann durch die Taste F11 auf Bildschirmgröße bringen.


Ein Blick zurück.

Die Ruine der Wensburg im Teleobjektiv. Auf dem Foto davor ist sie nur andeutungsweise zu erkennen.

Es folgt noch einmal ein ganz kurzes Asphaltstück, bevor es dort vorne geradeaus den Berg hinab geht.

Von hier aus gut zu sehen ist die Nürburg.

Jetzt wird es etwas abenteuerlich, denn die Strecke geht über eine Wiese und durch ein Waldstück, wo es vorher noch keinen Weg gab. Im Vordergrund erkennt man den Dümpelhardt-Rundweg, den wir hier queren. Hier sollte man sich vielleicht die Zeit nehmen, 400 - 500 Meter nach rechts zu gehen. Dort hat man einen wunderschönen Talblick über Niederadenau mit der Nürburg im Hintergrund. Nach gut 500 Metern steht links vom Weg eine Bank, von der aus man diesen schönen Blick in Ruhe auf sich einwirken lassen kann. Bislang ist das auch die letzte Rastmöglichkeit bis man Liers erreicht hat.

Hier kann man erkennen, wo es hingehen soll. In der Vergrößerung erkennt man im linken Bilddrittel drei große Grasflächen im Wald. Die ganz links gehört zur Linder Höhe und bis dahin führt unser Weg. Die beiden anderen Lichtungen werden wir ebenfalls sehen. Lassen Sie sich nicht irritieren. Die Linder Höhe ist tatsächlich höher als die anderen Bildbestandteile. Durch die Panoramaaufnahme (und die Tatsache, dass der Fotograf kein Stativ für die Aufnahmen benutzt hat) fällt das Bild leicht nach links ab.

Die gleiche Stelle, andere Richtung. Von dort oben sind wir gerade gekommen.

Noch gibt es hier keinen Pfad. Dennoch ist das Gelände nicht sonderlich schwierig zu gehen, dürfte bei Nässe aber festes Schuhwerk erfordern. Inzwischen ist immerhin der Weg gemäht worden.

Diese Stufen wurden extra für den Ahrsteig geschaffen.

Jetzt geht es wieder auf Feld- und Waldwegen weiter bergab in Richtung Liers.

Bevor der Weg endgültig für einige Zeit im Wald verschwindet, kann man noch einmal einen Blick über das Ahrtal schweifen lassen.

Dann geht es rechts auf einen weiteren Waldweg, der nach Liers hinunter führt.

Der Blick zurück. Der Ahrsteig kommt hier von links.

Vorsicht, nur wenige Meter, nachdem wir abgebogen sind, geht es wieder nach links. Die Stelle ist sehr unscheinbar, so dass man die Markierung leicht übersehen kann. Die Markierung ist im Bild hervorgehoben.

Dann geht es über einen schmalen, teilweise noch kaum zu erkennenden Trampelpfad durch den Wald bis zum Friedhof Liers.

 

Zwischendurch geht es wieder ein kleines Stück über einen Waldweg, bevor der Trampelpfad wieder nach rechts abzweigt.

An einer Stelle kann man einen Blick auf Liers werfen.

Der Friedhof. Unten sieht man die Straße, die von Liers aus links hoch nach Obliers führt und die wir nachher ein paar Meter gehen werden.

Am Ende dieses Trampelpfads überqueren wir den Liersbach und gehen ein paar Meter nach links über Asphalt.

Dann geht es rechts die Wiesen hinauf zu einer neu aufgestellten Bank und dahinter einen neu angelegten Pfad steil den Berg hinauf.

Vorher schauen wir noch das Lierstal hinunter.

Der Blick zurück zur Straße.

Nach diesem neuen Stück Pfad kommen wir auf diesen Waldweg, der recht frisch freigemacht zu sein scheint. Sollte es nass sein, wird es hier schlammig werden. Es sei denn, der Weg wird noch befestigt.

Es geht immer weiter bergauf, allerdings nicht wirklich steil.

Hier ist der Weg sehr breit. Wer genau aufgepasst hat, wird diese Stelle auf einem der weiter oben gezeigten Panoramen schon entdeckt haben.

Am ersten Aussichtspunkt steht dieses alte Wegekreuz.

Auch hier wurde eine neue Rastmöglichkeit geschaffen. Im Hintergrund sieht man die Dümpelhardt, von der wir eben gekommen sind.

Der Blick Ahrabwärts.

Liers mit der Dümpelhardt.

Die andere Seite mit Hönningen im Tal.

Die gegenüberliegende Talseite.

Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass Sie hier auf Wild treffen. Wenn Sie Lärm vermeiden, können Sie vielleicht Rothirsche, Rehe, Wildschweine und sogar Mufflons sehen. Wobei die beiden letzteren noch scheuer sind als die erstgenannten. Daneben gibt es Dachse, Wildkatzen und wahrscheinlich sogar Luchse. Obwohl die Chancen, diese auf einer Wanderung zu sehen zu bekommen, gegen Null gehen.

An Vögeln seien Rotmilane, Schwarzstörche, sämtliche Spechtarten, Habichte, Bussarde, Turmfalken und viele mehr erwähnt.

Hier hatte ich Glück mit diesen vier Hirschen. Nachdem sie mich bemerkt hatten, wollten sie aber nicht bleiben.

Und noch einmal ein Blick zurück zur Dümpelhardt. Rechts kommt der markante Aremberg ins Bild.

Jetzt sind wir fast am Ziel in Lind angekommen. Von hier aus kann man in alle Himmelsrichtungen sehen. Hier nach Südost Richtung Ahrtal.

Der Blick nach Süden. Da ich hier Gegenlicht hatte, ist in der Ferne leider wenig zu erkennen. Am Schluss zeige ich daher noch einmal eine etwas ältere Aufnahme, auf der die Berggipfel beschriftet sind.

Der Blick nach Westen in Richtung Bad Münstereifel. Der linke der beiden höchsten Erhebungen ist der Michelsberg. Zumindest im Original kann man die Kapelle an der Spitze erkennen, hier in der Vergrößerung eher erahnen. Wenn mich nicht alles täuscht, kommt as dem Tal ein kleiner Teil des Radioteleskops Effelsberg heraus. Der Ort im Vordergrund könnte Odesheim sein.

Ein Blick nach Nordost über Lind in Richtung Bonn. Ganz hinten am Horizont erkennt man das Siebengebirge.

Noch einmal nach Süden, zusammen mit den Bezeichnungen der Landmarken. Übrigens wurde die auf des Aufnahme von 2011 noch zu sehende Mittelspannungsleitung gerade demontiert, so dass es jetzt freie Sicht gibt.


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© Gregor Jonas 09-10/2012
www.gregor-jonas.de